Sommertreffen im August

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Sommertreffen auf dem Katharinenhof mit Konrad Beikircher
Spendenübergabe für wohnungslose Frauen
Vortrag von Frau Frings und Frau Souliman von der Jahn-Schule in Bonn
One Billion Rising in Bonn am 14.2.2020
Blenderkochbuch Nr. 3 bestellen (siehe Menü "Produkt")

Aktuelles 2020

Unsere Großprojekte

  • 1. Bonner Magic Slam am 21.06. 2020 verschoben auf ?????
  • Filmmatinée mit allen Bonner Clubs – Erlöse an KARO e. V.

Unsere Unterstützungsarbeit

  • KARO e.V. – Erlös der Filmmatinée
  • Pundo – Erlös des Kochbuchs an Pundo
  • Bonner Frauen in Not – Erlöse des Benefizkonzerts 2018. Unterstützung dazu schon über das Projekt Frauenhaus Bonn e.V.
  • Rucksackprojekt beim Frauenhaus
  • Pundo -Dignity Pack, Stipendium für Aus- und Weiterbildung
  • “Lesen mit Mama” – Projekt der Karl-Schule in Bonn
  • Sprach- und Alphabetisierungskurs für Mütter der Schüler*innen der Jahn-Schule, Bonn

Stand: Juli 2020

Club Bonn-Siebengebirge

Der SI Club Bonn-Siebengebirge wurde am 20. Mai 1995 gegründet und ist der 98. Club in Deutschland. Unser “Friendship Link” besteht mit dem SI Club Oxford & District in England (Zertifizierung am 27.08.1997) und dem SI Club Bregenz-Rheintal (Zertifizierung am 11.09.2004) in Österreich. Der SI Club Bonn-Siebengebirge hat zur Zeit 38 Mitglieder.

In den sogenannten “Friendship Links” sind deutsche mit ausländischen Clubs freundschaftlich verbunden und pflegen ihre Kontakte.

Referate, Berichte, Diskussionen aus der Berufs- und Lebenswelt der Mitglieder oder auch geladener Gäste stehen im Mittelpunkt der monatlichen Treffen. Die Vielfalt der Berufe sowie die Pluralität der Meinungen ermöglichen ein hohes Maß an Information, Einsichten und Gedankenaustausch.

Soroptimistinnen sind aktiv in Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Sicherung der Frau und bringen ihre Stellungnahme in die öffentliche Diskussion. SI Deutschland ist Mitglied im Deutschen Frauenrat.

20 Jahre SI Club Bonn-Siebengebirge

Clubleben

Soroptimist International Deutschland hat für die SI-Clubs nachstehenden Leitfaden für die Umsetzung des Clublebens erstellt. Diese Punkte bilden die Basis für das Clubleben und werden von jedem Club individuell gestaltet und ergänzt.

  1. Jeder Beruf und jede Tätigkeit kann in einem Club nur durch ein aktives Mitglied vertreten sein. Mitglied kann nur werden, wer dazu gebeten wird.
  2. Referate, Berichte, Diskussionen aus der Berufs- und Lebenswelt der Mitglieder oder auch geladener Gäste sind Mittelpunkt der monatlichen Treffen. Die Vielfalt der Berufe sowie die Pluralität der Meinungen ermöglichen ein hohes Maß an Information, Einsichten und Gedankenaustausch.
  3. Auf allen Ebenen wechseln die Ämter alle zwei Jahre. Soroptimistinnen verstehen Freundschaft als eine Haltung menschlicher und geistiger Offenheit und gegenseitiger Hilfsbereitschaft. Sie pflegen Gastfreundschaft in aller Welt. Jedes Mitglied kann an Clubtreffen rund um die Erde teilnehmen.
  4. Soroptimistinnen sind aktiv in Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Sicherung der Frau und bringen ihre Stellungnahme in die öffentliche Diskussion ein. So ist beispielsweise Soroptimist International Deutschland Mitglied im Deutschen Frauenrat. Neben diesem gesellschaftspolitischen Engagement verwirklichen Soroptimistinnen ihre Ziele durch soziale Projekte. Außerdem agieren sie als Netzwerk für und von Frauen im Berufs- und auch im Privatleben.
  5. Zur Geschichte von SI.

Dr. Elke Helpap 85 – leise und weise,
Gratulation zum 30. Geburtstag
Aufnahme einer neuen Clubschwester
Drei-Königinnen-Treffen 2020
15. Benefizkonzert
Dr. Elke Helpap 85 – leise und weise,

Dr. Elke Helpap 85 – leise und weise,

zusammen mit 16 Frauen gründet sie 1995 den zweiten Bonner Club der Soroptimistinnen. Alles, was fortan passiert, ist ohne sie nicht zu denken. Entschlossen wirbt sie für die soroptimistische Idee und begeistert Gleichgesinnte; organisiert Vorträge, sichtet und animiert zu interessanten Veranstaltungen anderer Clubs, erfindet Lusttreffen, die zu Beginn noch nicht so hießen, aber Lust auf gemeinsame Unternehmungen förderten. Benefiz ist ihr Thema und als eine Art Akquisiteurin sammelt sie erfolgreich Sponsoren. In dem Fach ist sie unerreicht – bis heute.

das ist unsere Clubschwester Elke Helpap nicht erst im Alter. Es scheint, als sei sie schon immer bescheiden lächelnd so gewesen, wie wir sie heute wahrnehmen. Aber da ist jede Menge Pfeffer hinter der zurückhaltenden Fassade.

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Gratulation zum 30. Geburtstag

Gratulation zum 30. Geburtstag

Liebe Clubschwestern, 
im Namen eures Freundschaftsclubs Bonn-Siebengebirge gratuliere ich euch herzlich mit Impressionen vom Beginn 2004 und unserem letzten Besuch 2018 zu eurem 30. Geburtstag. 
Wir wünschen euch weiterhin viele gute Ideen, soroptimistischen Spirit und hoffen, dass ihr – trotz allem – miteinander feiern könnt. 
Alle von uns, die schon einmal in Bregenz waren, verbinden damit bleibende schöne Erinnerungen. Daher freuen wir uns auf ein frohes Wiedersehen im nächsten Jahr!

Si-Club Bonn-Sienebgebirge

Aufnahme einer neuen Clubschwester

Aufnahme einer neuen Clubschwester

Drei-Königinnen-Treffen 2020

Drei-Königinnen-Treffen 2020

Die drei Bonner Clubs haben die Tradition festgeklopft: schon zum fünften Mal trafen sie sich im neuen Jahr zu diesem zwanglosen Beisammensein in der lockeren Atmosphäre des DelikArt im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Auch dieses Mal waren ca. 30 Clubschwestern zusammengekommen, um miteinander zu reden, zu diskutieren und von den Erfahrungen des Clublebens der anderen zu profitieren. Da wurden viele Ideen ausgetauscht und manche Anregung für die weitere Arbeit mitgenommen.

Drei-Königinnen-Treffen am 10.1.2020

Die Freude über das Wiedersehen in vertrauter Runde war allen Clubschwestern anzumerken und das Vergnügen, sich langsam aber sicher noch besser kennen zu lernen. Das wollen wir beibehalten, war die einhellige Meinung der Anwesenden. Und im Club intensiv Werbung dafür machen, damit die Zahl der Teilnehmenden noch größer wird.

Dass die stärkere Vernetzung auch bereits Wirkung zeigt, ergeben die weiteren Kontakte, die auch schon institutionalisiert werden konnten: das regelmäßige Treffen der drei Programm-Teams und der drei Präsidentinnen.

15. Benefizkonzert

15. Benefizkonzert

Unser 15. Benefizkonzert im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Ein voller Erfolg! Bekannte und weniger bekannte Werke von Bach, Débussy, Widor und Rutter in auf die Flötisten zugeschnittene Arrangements. Und wer hat schon mal eine Bass- und Kontrabassflöte gesehen und gehört. Die Freude am gemeinsamen Spiel war allen Flötisten ins Gesicht geschrieben. Die launige Moderation von Hans Martin Müller mit der ein oder anderen Anekdote trug das Publikum durch den Abend. Langanhaltender Applaus der begeisterten Zuhörer. Eine Zugabe gab’s auch. Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch ließ uns beschwingt von dannen ziehen. Und für unser lokales Projekt ‘ Bonner Frauen in Not’ kamen dabei fast 5000 € zusammen. Ein tolles Ergebnis. Unser besonderer Dank geht an die RheinFlöten mit ihrem großzügigen Einsatz für unser Projekt!

Vision

Soroptimist International ist eine lebendige, dynamische Organisation für berufstätige Frauen von heute. Durch Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen (Awareness, Advocacy und Action) schaffen wir Möglichkeiten, um das Leben von Frauen und Mädchen mit Hilfe unseres globalen Netzwerkes positiv zu verändern.

Werte und Ziele

  • Menschenrechte für alle
  • Weltweiter Friede und internationale Verständigung
  • Förderung des weiblichen Potentials
  • Integrität und demokratische Entscheidungsfindung
  • Ehrenamtliche Arbeit, Vielfältigkeit und Freundschaft

  • Verbesserung der Stellung der Frau
  • hohe ethische Werte
  • Menschenrechte für alle
  • Förderung von Gleichheit, Entwicklung und Frieden

Wir wollen dazu beitragen, dass Frauen und Mädchen Gerechtigkeit und Gleichberechtigung erleben, in einer sicheren und gesunden Umwelt leben, Zugang zu Bildung haben, Führungsfähigkeiten und praktische Fertigkeiten entwickeln sowie an allen Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft teilhaben können.

Wir sind als Service-Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld tätig und nehmen aktiv an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft teil. Die Pflege von Freundschaft und gegenseitige Hilfe ist ein wesentliches Element unseres Zusammenseins.

Aktueller Programmschwerpunkt auf europäischer Ebene: “Soroptimist Invest in Education”.

Vielfältige internationale und hochkarätige Verbindungen

Internationale Beziehungen von Soroptimist International als NGO – Nichtregierungsorganisation
Konsultativstatus = Mitspracherecht mit dem  Economic and Social Council, United Nations (ECOSOC);
Operative Verbindung mit der United Nations Educational, Scientific & Cultural Organization (UNESCO);
Verknüpfung mit der International Labour Organization (ILO)
Verbindung mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO);
Konsultativstatus mit der UN Industrial Development Organisation (UNIDO)

Equal Pay Day
„Frauen ziehen in Politik und Wirtschaft nach wie vor den Kürzeren – das muss ein Ende haben!“
Gute Presse für SI in der FAZ
Equal Pay Day

Equal Pay Day

Stellungnahme von Gabriele Zorn, Präsidentin Soroptimist International Deutschland


Gleichberechtigung und Lohngleichheit? Weiterhin eine Illusion!

Am heutigen 18. März „feiern“ wir den „Equal Pay Day“ (EPD) – ein Tag, den wir feiern müssen. Denn wahrlich würden wir auf diesen wenig erfreulichen Tag lieber verzichten. Er markiert nämlich den Zeitpunkt, ab dem Frauen in Deutschland statistisch gesehen Geld für ihre geleistete Arbeit verdienen. An den bisherigen 77 Tagen des Jahres 2019 wurden – so die Statistik – lediglich Männer entlohnt. Der sogenannte Gender Pay Gap, also der prozentuale Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von angestellten Männern und Frauen, beträgt sage und schreibe 21 Prozent.
Es geht mir in meiner Stellungnahme nicht darum, Neid oder Missgunst zu schüren, es geht auch nicht um Schuldzuweisungen. Es geht darum, dass sich etwas ändern muss!
Ungerechte Verteilung der Gehälter
Man sollte meinen, dass eine fortschrittliche Gesellschaft in Sachen Gleichstellung und Gleichberechtigung weiter ist. Diskriminierung und Ausgrenzung sollten in allen gesellschaftlichen Bereichen der Vergangenheit angehören. Der „Equal Pay Day“ zeigt, dass das leider nicht den Tatsachen entspricht.

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„Frauen ziehen in Politik und Wirtschaft nach wie vor den Kürzeren – das muss ein Ende haben!“

„Frauen ziehen in Politik und Wirtschaft nach wie vor den Kürzeren – das muss ein Ende haben!“

Soroptimist International Deutschland (SID) ist ein Netzwerk berufstätiger Frauen, die sich für die Gleichberechtigung und für die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft einsetzen. Über den geringen Anteil von Frauen in Politik und Wirtschaft sagt SID-Präsidentin Gabriele Zorn: „Der Anteil an Frauen in Führungspositionen, Aufsichtsräten und in den Parlamenten Deutschlands ist nach wie vor viel zu gering! Es muss endlich eine allgemeingültige Frauenquote in Unternehmen und Politik eingeführt und diese auch vehement umgesetzt werden. Eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Wirtschaft und Politik scheint nach dem Verhallen diverser Appelle, freiwillig eine Quote einzuführen, anders kaum mehr durchsetzbar. Ebenso wie die neue Kampagne von erfolgsfaktor FRAU e.V. (efF) „Nürnberger Resolution 2018 ̶ #FRAUENwollenMEHR“ fordern auch wir von SID, endgültig Schluss zu machen mit der Benachteiligung von Frauen und ihnen die gleichen Möglichkeiten und Aufstiegschancen zu bieten wie Männern – und das bei gleicher Bezahlung. Besonders in der Politik ist seit ein paar Jahren ein besorgniserregender Trend erkennbar: der Anteil an Frauen im Bundestag und in den Landtagen sinkt stetig. Die Wahlen in Bayern und Hessen haben dies einmal mehr zu Tage gefördert – nicht einmal ein Drittel aller Abgeordneten in den dortigen Landtagen ist weiblich. Frauen und Männer sollten aber paritätisch in den Parlamenten vertreten sein – denn nur dann kann eine Gleichberechtigung auch in der Gesellschaft umgesetzt werden.

Um Frauen mitFührungsqualitäten zu fördern, haben wir von SoroptimistInternational Deutschland deshalb ein Mentoring-Programm ins Lebengerufen. Wir begleiten Frauen auf ihrem beruflichen Lebensweg undunterstützen sie dabei, ihre Ziele zu erreichen.“

Soroptimist International
Soroptimist International (SI) ist weltweit eine der größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. SI engagiert sich im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für die Menschenrechte, Bildung für Mädchen und Frauen, Frieden, internationale Verständigung und verantwortliches Handeln und beteiligt sich aktiv an den Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Organisation hat weltweit rund 74.000 Mitglieder in 132 Ländern. Soroptimist International Deutschland (SID) hat derzeit über 6.500 Mitglieder in 213 Clubs.

Weitere Informationen unter www.soroptimist.de.

Gute Presse für SI in der FAZ

Gute Presse für SI in der FAZ

anläßlich des 65. Jubiläums von SI Frankfurt erschien der folgende Artikel in der FAZ:

Die Arbeit bester Schwestern

Soroptimist International“ ist der weltweit größte Serviceclub berufstätiger Frauen – die Deutschland-Chefin kommt aus Frankfurt

Sie bezeichnen sich als „Schwestern“ und duzen sich. „Gelegentlich werden wir gefragt, ob wir eine Sekte sind. Oder ein Orden“, sagt Barbara Kohl und lacht. Sie ist Direktorin für Regulierungsfragen und Risikomanagement bei der Commerzbank und zurzeit die Präsidentin von SI-Deutschland. SI, das steht für Soroptimist International. Hinter dem Namen verbergen sich mehr als 80000berufstätige Frauen weltweit, die sich in rund 3000Clubs zusammengeschlossen haben. Eintreten wollen sie nach eigenen Worten für Toleranz und Menschenrechte, vor allem aber für die Rechte von Mädchen und Frauen. Kohl findet: „Da gibt es weiterhin viel zu tun.“

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Förderverein

Der Verein ist selbstlos tätig und fördert Vorhaben des SI-Clubs Bonn-Siebengebirge

Der Verein fördert

  • Frauen und Jugendliche in der Berufs-, Aus- und Weiterbildung, soweit diese wegen ihrer wirtschaftlichen Lage Hilfe bedürfen
  • bedürftige Personen auf karitativem, humanitärem und gesundheitlichem Gebiet
  • die internationale Gesinnung und der Toleranz von Völkerverständigung
  • die Altenhilfe, z.B. durch persönliche und sächliche Unterstützung von Alteneinrichtungen

Spenden für unsere sozialen Projekte nehmen wir gerne entgegen.
Spender erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung.

Projekte 1996 – 2018

Förderverein Soroptimist International Bonn – Siebengebirge e.V.
VR Bank Bonn eG (BLZ: 381 602 20)
Kontonummer: 410 552 4019

IBAN: DE95 3816 0220 4105 5240 19

Vorsitzende: Liselott Brenner

Schatzmeisterin: Beate Reinold

Großprojekt: Ein Herz für Pundo
Großprojekt: Ein Herz für Pundo

Großprojekt: Ein Herz für Pundo

Informationen zum Projekt:

PUNDO-Flyer

Pundo-Heft 2020

Termine

The week's events
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
14. September 2020 15. September 2020 16. September 2020 17. September 2020 18. September 2020 19. September 2020 20. September 2020

Kultur

Götter und Helden auf dem Sprung – Bonns unbekannteste Sammlung

Götter und Helden auf dem Sprung – Bonns unbekannteste Sammlung

von Ingeborg Flagge

Götter und Helden ziehen um, so berichtete der Bonner Generalanzeiger am 10. Juli. Bonns unbekannteste Sammlung von 2800 Abgüssen griechischer und römischer Werke verlässt ihren derzeitigen Aufenthaltsort, das zur Universität gehörende Akademiemuseum . Mit unbekanntem Ziel, denn es gibt keine Entscheidung darüber, wohin mit dieser riesigen Masse an Statuen zur Lagerung. Immerhin soll die Renovierung des Schinkel zugeschriebenen klassizistischen Baus 3-5 Jahre dauern, was in Bonn auch oft länger sein kann. Ideal wäre das 1. Geschoss im Karstadt Kaufhaus, das in wenigen Wochen geschlossen werden soll und dessen neue Nutzung noch in den Sternen steht.

Der Karstadtbau liegt mitten in der Fußgängerzone, hat einen freien Grundriss ohne Zwischenwände im 1. Geschoss; zwei Rolltreppen würden die Besucher mitten in die Sammlung entführen. Endlich könnten sie entdecken, was für einen Schatz die Universität bzw. die Stadt seit Jahrzehnten sträflich unter Verschluss gehalten hat. Am 2. August besuchten zahlreiche Soroptimistinnen unter Führung von Ingeborg Flagge das Museum im Dornröschenschlaf.

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Maske – Kunst der Verwandlung

Maske – Kunst der Verwandlung

Zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn (Ingeborg Flagge)

Es gibt Karnevalsmasken, Atemmasken, OP Masken, Totenmasken, Dominamasken, Tiermasken, Kukluxklanmasken, Schandmasken und viele andere. Die kleinste und unverkennbarste Maske ist die rote Nase des Clowns.
Doch um einzelne Masken als Objekt geht es in der Ausstellung im Kunstmuseum Bonn nicht. Vielmehr geht es darum, weshalb ein Mensch diese oder jene Maske wählt und aufsetzt. Der Scharfrichter, der einem Delinquenten womöglich in aller Öffentlichkeit einen Kopf kürzer macht oder ihn aufknüpft, ist im privaten Leben eventuell ein braver Bürger und möchte deshalb dort nicht erkannt werden.Bei der Domina
ist die neutrale Maske Teil einer geschäftsmässigen Beziehung ihres Kunden. Im Islam verbirgt die Burka und der Nikab die gesamte Gestalt einer Frau und schützt sie so vor den neugierigen Blicken fremder Männer.
Masken haben immer zwei Seiten, die private, nach innen gerichtete und die öffentliche. Sie stehen für eine Dialektik von Zeigen und Verstecken und bedürfen in jedem Falle eines Betrachters. Ohne
Betrachter macht das Tragen einer Maske keinen Sinn. Die Maske
löst im Betrachter den Wunsch aus, sie zu lüften, den Träger also zu demaskieren.
Masken gibt es in allen Kulturen und in jedem Material, in Leder, Holz, Ton, Plastik, Gummi und Latex. Waren Masken früher starr, gibt es heute so feine Anpassungen, daß sie durch die Muskeln des darunter liegenden Gesichtes bewegt werden können.
Masken gibt es seit frühesten Zeiten. Auf das Gesicht gesetzt oder als Ganzkörperverkleidung getragen verwandelt die Maske den Träger zu einem Gott, einem Priester, einem Dämon, einem Tier. Sie verleiht ihm
Kräfte, mit anderen Wirklichkeiten in Kontakt zu treten. In religiösen Riten und in schamanistischen Beschwörungen nimmt der Maskenträger Kontakt zu jenseitigen Mächten auf und heilt in Trance Krankheiten.
Das nackte Gesicht gilt als Ebenbild Gottes, also als echt und authentisch, während die Maske meist als trügerisch eingestuft wird und ein Abbild des Teufels ist.
Der Name „Maske“ stammt ursprünglich aus dem Arabischen. „Maschera“ bezeichnet dort die Verkleidungen des Narren. Im griechischen Schauspiel stellt die mit der Hand vorgehaltene Maske die „persona“ dar, die ein Schauspieler spielt. Im Fernsehen oder Film ersetzt das Make-up heute die früher angezogene Maske. Bevor die Scheinwerfer angehen wird der Mensch für seinen Auftritt in die „Maske“ gebracht.

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Produkt

Blenderkochbuch Nr. 3

Wir erwarten zur Bestellung Ihre Mail!

Die Frauen von Soroptimist Internati onal haben mit dem dritten Blenderkochbuch über den Tellerrand geschaut, mit Aromen von der Seidenstraße und vielen Gewürzen gearbeitet. Alle sind im Handel präsent und bleiben auf der Zunge nachhaltig in Erinnerung. Sie haben experimentiert, probiert, verworfen und begeistert angebissen. Eine Harmonie der Gegensätze ist das Geheimnis dieser Cross-over-Küche, zugleich der Versuch, Wahlverwandtschaften zu entdecken.

Vegetarische Rezepte interessant abzuschmecken, ist eine Herausforderung. Betrachten Sie unsere Gerichte aber auch als Bausteine: einige haben den Status eines Hauptgerichts, andere wollen kombiniert werden. Auch gut, wenn Sie ihnen Fleisch, Fisch oder Hühnchen unterschieben. Entscheidend ist, dass auch die satt werden, di e wir mit dem Benefizprojekt erreichen wollen: Menschen in Afrika. Sie befähigen, Nahrungsmittel selbst anzubauen und mehr daraus zu machen.

Der Reinerlös des Blenderkochbuchs geht an PUNDO, eine bemerkenswert effektive Initiative von fünf (!) Frauen aus Niederkassel-Rheidt: Pundo heißt das Dorf in Kenia, das sich von ihrem Engagement mitreißen ließ. Im achten Jahr ist der Hunger fast beseitigt, denn es gelang, das gesamte Dorf zu begeistern, ihre Nahrungsmittel selbst zu kultivieren. Über Kindergarten und Schule erreichten die Frauen im persönlichen Einsatz vor Ort die Aufmerksamkeit aller Einwohner von Pundo. Heute entscheiden sie zusammen, wie das Spendenaufkommen sinnvol eingesetzt wird.

Sie füttern keinen Verwaltungsapparat! Seit einiger Zeit werden weitergehende Schritte unternommen. Gesundheit, Bildung und Selbstverantwortung sind greifbar nahe Ziele geworden. Größter Erfolg: Aus Sponsoren wurden Partner. Bei allen Projekten bringt sich das Dorf zu 50% ein. Mit eigenem “Vermögen”, sprich Arbeitsstunden, Bezahlung von Lehrpersonal etc. Uns schmeckt Benefiz, lassen Sie sich von den soroptimistischen Schwestern verführen. Kochen Sie nach oder verschenken Sie das Buch mit Freude. (12,50 € pro Kochbuch, zzgl. Porto+Verpackung)

Text: Ute Pauling, Fotos: Susanne Jungbauer u.a.

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