Stoppt Gewalt gegen Frauen

Stoppt Gewalt gegen Frauen

Mit der offiziellen Vorstellung des großflächigen Wandbildes Stoppt Gewalt gegen Frauen in der Poppelsdorfer Unterführung setzt die Stadt Bonn ein öffentlichwirksames Zeichen zum Thema Gewalt gegen Frauen. Das Wandbild ist entstanden in Zusammenwirken mit der Gleichstellungsbeauftragten Stephanie Clemens-Krämer und den beiden Bonner ZONTA-Clubs, UN Women Deutschland, der evangelischen Kirche Bonn und den drei Soroptimist International Clubs in Bonn.
Die Unterführung, die bis dato auch den Ruf eines Angstraums hat, wird damit positiv umgestaltet und gibt plakativ in 4 Sprachen Hilfestellung für gewaltbedrohte Frauen mit der Telefonnummer des bundesweiten Hilfetelefons und dem Bild der internationalen Hilfegeste bei häuslicher Gewalt.
Das beeindruckende Wandbild wurde von der Bonner Illustratorin und Künstlerin Cara-Debora Stanko gestaltet. Ergänzt wird es um die vom Bonner Künstler Tim Fammels gestaltete Hömma-zu-Box, die Menschen zum Teilen ihrer Geschichten animieren soll. Begleitet wurde die Aktion von den Sambatrommeln der Gruppe Sambalegre. Zum Abschluß gab es die Gelegenheit, mit dem persönlichen Stopp-Handabdruck das Wandbild mit zu gestalten. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht!