Bonner Soroptimistinnen unterstützen Mütter mit Migrationshintergrund

Dreiköniginnen-Treffen 2019

Der Brunnen in Kambodscha steht

Aktuelles 2019

Unsere Großprojekte

  • Benefizkonzert  Erlöse an “Bonner Frauen in Not”
  • Hierzu haben wir den o. g. Fonds neu gegründet.
  • Filmmatinée mit allen Bonner Clubs – Erlöse an KARO e. V.

Unsere Unterstützungsarbeit

  • KARO e.V. – Erlös der Filmmatinée von 3.300 €
  • Pundo – Erlös des Kochbuchs an Pundo, bisher 2.500 €
  • Bonner Frauen in Not – Erlöse des Benefizkonzerts 2018. Unterstützung dazu schon über das Projekt Frauenhaus Bonn e.V. mit 3.500 € inkl. Hilfsfondgelder
  • Rucksackprojekt beim Frauenhaus
  • Pundo -Dignity Pack, Stipendium für Aus- und Weiterbildung

Stand: Dez. 2018

Bonner Soroptimistinnen unterstützen Mütter mit Migrationshintergrund

Bonner Soroptimistinnen unterstützen Mütter mit Migrationshintergrund

Detail
Aktion Weihnachtslicht 2018

Aktion Weihnachtslicht 2018

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Brunnen in Kambodscha

Brunnen in Kambodscha

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15. Benefizkonzert am 4. Juni 2018

15. Benefizkonzert am 4. Juni 2018

Detail
Stoppt Gewalt gegen Frauen

Stoppt Gewalt gegen Frauen

Detail

Club Bonn-Siebengebirge

Der SI Club Bonn-Siebengebirge wurde am 20. Mai 1995 gegründet und ist der 98. Club in Deutschland. Unser “Friendship Link” besteht mit dem SI Club Oxford in England und dem SI Club Bregenz-Rheintal in Österreich. Der SI Club Bonn-Siebengebirge hat zur Zeit 37 Mitglieder.

In den sogenannten “Friendship Link” sind deutsche mit ausländischen Clubs freundschaftlich verbunden und pflegen ihre Kontakte.

Referate, Berichte, Diskussionen aus der Berufs- Lebenswelt der Mitglieder oder auch geladener Gäste stehen im Mittelpunkt der monatlichen Treffen. Die Vielfalt der Berufe sowie die Pluralität der Meinungen ermöglichen ein hohes Maß an Information, Einsichten und Gedankenaustausch.

Soroptimistinnen sind aktiv in Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Sicherung der Frau und bringen ihre Stellungnahme in die öffentliche Diskussion. SI Deutschland ist Mitglied im Deutschen Frauenrat.

20 Jahre SI Club Bonn-Siebengebirge

Clubleben

Soroptimist International Deutschland hat für die SI-Clubs nachstehenden Leitfaden für die Umsetzung des Clublebens erstellt. Diese Punkte bilden die Basis für das Clubleben und werden von jedem Club individuell gestaltet und ergänzt.

  1. Jeder Beruf und jede Tätigkeit kann in einem Club nur durch ein aktives Mitglied vertreten sein. Mitglied kann nur werden, wer dazu gebeten wird.
  2. Referate, Berichte, Diskussionen aus der Berufs- und Lebenswelt der Mitglieder oder auch geladener Gäste sind Mittelpunkt der monatlichen Treffen. Die Vielfalt der Berufe sowie die Pluralität der Meinungen ermöglichen ein hohes Maß an Information, Einsichten und Gedankenaustausch.
  3. Auf allen Ebenen wechseln die Ämter alle zwei Jahre. Soroptimistinnen verstehen Freundschaft als eine Haltung menschlicher und geistiger Offenheit und gegenseitiger Hilfsbereitschaft. Sie pflegen Gastfreundschaft in aller Welt. Jedes Mitglied kann an Clubtreffen rund um die Erde teilnehmen.
  4. Soroptimistinnen sind aktiv in Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Sicherung der Frau und bringen ihre Stellungnahme in die öffentliche Diskussion ein. So ist beispielsweise Soroptimist International Deutschland Mitglied im Deutschen Frauenrat. Neben diesem gesellschaftspolitischen Engagement verwirklichen Soroptimistinnen ihre Ziele durch soziale Projekte. Außerdem agieren sie als Netzwerk für und von Frauen im Berufs- und auch im Privatleben.
  5. Zur Geschichte von SI.
Dreiköniginnen-Treffen 2019

Dreiköniginnen-Treffen 2019

Die drei Bonner Clubs haben die Tradition festgeklopft: schon zum vierten Mal trafen sie sich im neuen Jahr zu diesem zwanglosen Beisammensein in der lockeren Atmosphäre des DelikArt im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Auch dieses Mal waren ca. 30 Clubschwestern zusammengekommen, um miteinander zu reden, zu diskutieren und von den Erfahrungen des Clublebens der anderen zu profitieren. Da wurden viele Ideen ausgetauscht und manche Anregung für die weitere Arbeit mitgenommen.

Dreiköniginnen-Treffen 2019 (Foto: B. Knauth)

Die Freude über das Wiedersehen in vertrauter Runde war allen Clubschwestern anzumerken und das Vergnügen, sich langsam aber sicher noch besser kennen zu lernen. ‚Das wollen wir beibehalten‘, war die einhellige Meinung der Anwesenden. Und im Club intensiv Werbung dafür machen, damit die Zahl der Teilnehmenden noch großer wird.

Dass die stärkere Vernetzung auch bereits Wirkung zeigt, ergeben die weiteren Kontakte, die auch schon institutionalisiert werden konnten: das regelmäßige Treffen der drei Programm-Teams und der drei Präsidentinnen.

15. Benefizkonzert

15. Benefizkonzert

Unser 15. Benefizkonzert im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Ein voller Erfolg! Bekannte und weniger bekannte Werke von Bach, Débussy, Widor und Rutter in auf die Flötisten zugeschnittene Arrangements. Und wer hat schon mal eine Bass- und Kontrabassflöte gesehen und gehört. Die Freude am gemeinsamen Spiel war allen Flötisten ins Gesicht geschrieben. Die launige Moderation von Hans Martin Müller mit der ein oder anderen Anekdote trug das Publikum durch den Abend. Langanhaltender Applaus der begeisterten Zuhörer. Eine Zugabe gab’s auch. Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch ließ uns beschwingt von dannen ziehen. Und für unser lokales Projekt ‘ Bonner Frauen in Not’ kamen dabei fast 5000 € zusammen. Ein tolles Ergebnis. Unser besonderer Dank geht an die RheinFlöten mit ihrem großzügigen Einsatz für unser Projekt!

Vision

Soroptimist International ist eine lebendige, dynamische Organisation für berufstätige Frauen von heute.

Durch Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen (Awareness, Advocacy und Action) schaffen wir Möglichkeiten, um das Leben von Frauen und Mädchen mit Hilfe unseres globalen Netzwerkes positiv zu verändern.

Werte und Ziele

  • Menschenrechte für alle
  • Weltweiter Friede und internationale Verständigung
  • Förderung des weiblichen Potentials
  • Integrität und demokratische Entscheidungsfindung
  • Ehrenamtliche Arbeit, Vielfältigkeit und Freundschaft

  • Verbesserung der Stellung der Frau
  • hohe ethische Werte
  • Menschenrechte für alle
  • Förderung von Gleichheit, Entwicklung und Frieden

Wir wollen dazu beitragen, dass Frauen und Mädchen Gerechtigkeit und Gleichberechtigung erleben, in einer sicheren und gesunden Umwelt leben, Zugang zu Bildung haben, Führungsfähigkeiten und praktische Fertigkeiten entwickeln sowie an allen Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft teilhaben können.

Wir sind als Service-Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld tätig und nehmen aktiv an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft teil. Die Pflege von Freundschaft und gegenseitige Hilfe ist ein wesentliches Element unseres Zusammenseins.

Aktueller Programmschwerpunkt auf europäischer Ebene: “Soroptimist Invest in Education”.

Vielfältige internationale und hochkarätige Verbindungen

Internationale Beziehungen von Soroptimist International als NGO – Nichtregierungsorganisation
Konsultativstatus = Mitspracherecht mit dem  Economic and Social Council, United Nations (ECOSOC);
Operative Verbindung mit der United Nations Educational, Scientific & Cultural Organization (UNESCO);
Verknüpfung mit der International Labour Organization (ILO)
Verbindung mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO);
Konsultativstatus mit der UN Industrial Development Organisation (UNIDO)

„Frauen ziehen in Politik und Wirtschaft nach wie vor den Kürzeren – das muss ein Ende haben!“

„Frauen ziehen in Politik und Wirtschaft nach wie vor den Kürzeren – das muss ein Ende haben!“

Soroptimist International Deutschland (SID) ist ein Netzwerk berufstätiger Frauen, die sich für die Gleichberechtigung und für die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft einsetzen. Über den geringen Anteil von Frauen in Politik und Wirtschaft sagt SID-Präsidentin Gabriele Zorn: „Der Anteil an Frauen in Führungspositionen, Aufsichtsräten und in den Parlamenten Deutschlands ist nach wie vor viel zu gering! Es muss endlich eine allgemeingültige Frauenquote in Unternehmen und Politik eingeführt und diese auch vehement umgesetzt werden. Eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Wirtschaft und Politik scheint nach dem Verhallen diverser Appelle, freiwillig eine Quote einzuführen, anders kaum mehr durchsetzbar. Ebenso wie die neue Kampagne von erfolgsfaktor FRAU e.V. (efF) „Nürnberger Resolution 2018 ̶ #FRAUENwollenMEHR“ fordern auch wir von SID, endgültig Schluss zu machen mit der Benachteiligung von Frauen und ihnen die gleichen Möglichkeiten und Aufstiegschancen zu bieten wie Männern – und das bei gleicher Bezahlung. Besonders in der Politik ist seit ein paar Jahren ein besorgniserregender Trend erkennbar: der Anteil an Frauen im Bundestag und in den Landtagen sinkt stetig. Die Wahlen in Bayern und Hessen haben dies einmal mehr zu Tage gefördert – nicht einmal ein Drittel aller Abgeordneten in den dortigen Landtagen ist weiblich. Frauen und Männer sollten aber paritätisch in den Parlamenten vertreten sein – denn nur dann kann eine Gleichberechtigung auch in der Gesellschaft umgesetzt werden.

Um Frauen mitFührungsqualitäten zu fördern, haben wir von SoroptimistInternational Deutschland deshalb ein Mentoring-Programm ins Lebengerufen. Wir begleiten Frauen auf ihrem beruflichen Lebensweg undunterstützen sie dabei, ihre Ziele zu erreichen.“

Soroptimist International
Soroptimist International (SI) ist weltweit eine der größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. SI engagiert sich im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für die Menschenrechte, Bildung für Mädchen und Frauen, Frieden, internationale Verständigung und verantwortliches Handeln und beteiligt sich aktiv an den Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Organisation hat weltweit rund 74.000 Mitglieder in 132 Ländern. Soroptimist International Deutschland (SID) hat derzeit über 6.500 Mitglieder in 213 Clubs.

Weitere Informationen unter www.soroptimist.de.

Gute Presse für SI in der FAZ

Gute Presse für SI in der FAZ

anläßlich des 65. Jubiläums von SI Frankfurt erschien der folgende Artikel in der FAZ:

Die Arbeit bester Schwestern

Soroptimist International“ ist der weltweit größte Serviceclub berufstätiger Frauen – die Deutschland-Chefin kommt aus Frankfurt

Sie bezeichnen sich als „Schwestern“ und duzen sich. „Gelegentlich werden wir gefragt, ob wir eine Sekte sind. Oder ein Orden“, sagt Barbara Kohl und lacht. Sie ist Direktorin für Regulierungsfragen und Risikomanagement bei der Commerzbank und zurzeit die Präsidentin von SI-Deutschland. SI, das steht für Soroptimist International. Hinter dem Namen verbergen sich mehr als 80000berufstätige Frauen weltweit, die sich in rund 3000Clubs zusammengeschlossen haben. Eintreten wollen sie nach eigenen Worten für Toleranz und Menschenrechte, vor allem aber für die Rechte von Mädchen und Frauen. Kohl findet: „Da gibt es weiterhin viel zu tun.“

Soroptimistin sein hat nichts mit Optimismus zu tun. Der etwas sperrige Name leitet sich ab vom lateinischen „Sorae optimae“, zu übersetzen mit „beste Schwestern“. Organisiert sind die „Schwestern“ ähnlich wie Rotary und Lions Clubs in lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Einheiten. In Frankfurt gibt es zwei SI-Clubs mit knapp 90 Mitgliedern, in Deutschland sind rund 6500 Frauen Soroptimistin, unter ihnen Staatsministerin Maria Böhmer und die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Prominenz ist keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft. Im Gegenteil: „Wir nehmen aus jeder Berufsgruppe möglichst nur eine Frau pro Club auf, suchen Frauen, die Verantwortung tragen“, erläutert Deutschland-Präsidentin Barbara Kohl. „Das kann eine selbständige Kosmetikerin ebenso sein wie eine leitende Angestellte, eine Lehrerin oder die Vorstandsvorsitzende eines Unternehmens.“

Zwingende Voraussetzung sind die Berufstätigkeit und die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. Und eine Einladung ist nötig: Nur eine Soroptimistin kann eine Kandidatin vorschlagen, die dann mehrmals zu den monatlichen Clubtreffen eingeladen und im Gespräch von den verantwortlichen „Schwestern“ geprüft wird. „Die Chemie muss stimmen“, sagt Kohl. „Aber grundsätzlich brauchen wir möglichst viele verschiedene Kenntnisse und Fähigkeiten.“

Dafür, dass SI schon 1921 in Amerika gegründet wurde und damit kaum jünger ist als die ähnlichen Vereinigungen von Rotary und Lions, sind die engagierten „Schwestern“ relativ unbekannt. „Leider gab es bei uns sehr lange die Einstellung ,Tue Gutes und sprich nicht darüber‘“, seufzt Kohl. Dabei werben allein die mittlerweile 214 deutschen Clubs jedes Jahr rund 1,5 Millionen Euro für soziale Projekte im In- und Ausland ein. „Durch die eingenommenen Gelder werden dann gezielt Hilfsprojekte im jeweiligen Zusammenhang gefördert“, sagt die Deutschland-Chefin. Als internationale Nichtregierungsorganisation ist SI unter anderem bei der Welthungerhilfe und der Unesco akkreditiert.

Die Clubtreffen dienen zum Austausch, zur Information und zur Planung der Projekte. Die „Schwestern“ organisieren Benefizveranstaltungen wie Konzerte, Basare, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, um Geld einzuwerben; es kommt nicht nur, aber meistens Mädchen und Frauen zugute. So konnten die beiden Frankfurter Clubs in den vergangenen Jahren das Mädchenhaus FEM, die Kinderkrebshilfe der Uniklinik und die Obdachlosenhilfe der Frankfurter Franziskanerschwester Sigrid Ehrlich unterstützen. Erst kürzlich fand ein Benefiz-Diskussionsabend mit Bildungsdezernentin Sylvia Weber von der SPD und der afghanischen Unternehmerin Nadia Qani zugunsten des Frauenflüchtlingscafés Milena in Bockenheim statt.

Den ersten deutschen SI-Club gründeten Ärztinnen, Schauspielerinnen und Unternehmerinnen 1932 in Berlin. Wegen der vielen jüdischen Mitglieder, die im „Dritten Reich“ verfolgt und deportiert wurden oder das Land verließen, kam dessen Arbeit schnell wieder zum Erliegen. 1949 waren es Frauen aus den Niederlanden, die die Berliner „Schwestern“ ermutigten und darin unterstützten, den Club zu reaktivieren. Der erste SI-Club in Frankfurt wurde 1952 mit Hilfe dänischer Soroptimistinnen von der Ärztin und Journalistin Gabriele Strecker gegründet. Nach ihr wurde vor 15Jahren ein mit 2500Euro dotierter Preis benannt, den der Club alle zwei Jahre für herausragendes gesellschaftliches Engagement in der Region vergibt. Preisträgerinnen waren zum Beispiel die scheidende MMK-Direktorin Susanne Gaensheimer, Fußballspielerin Steffi Jones, Mäzenin Eva Brinkmann to Broxten und die Fotografin Ursula Hillmann.

In den Industrieländern geht es den Soroptimistinnen vor allem um Chancengleichheit. Dazu haben sie zum Beispiel ein Mentoring-Programm aufgelegt, durch das in Deutschland mittlerweile gut 70 junge Frauen auf die Übernahme verantwortungsvoller Positionen vorbereitet werden. Persönlichkeitsbildung, Rhetorik, Führungsstrategien – „prepare to lead“, so lautet das Motto des Programms, in dem Stipendiatinnen durch Mentorinnen und professionelle Workshops „für den nächsten Schritt fit gemacht werden“, wie Barbara Kohl erläutert. Die zierliche Deutschland-Präsidentin glaubt nicht an die These, dass viele Frauen keine Verantwortung übernehmen wollten. „Ich bin wirklich keine Feministin“, sagt sie entschieden. „Aber in unserer immer noch weitgehend männerdominierten Gesellschaft ist es heute noch schwer, die ,gläserne Decke‘ in die Führungsetagen zu durchbrechen.“

Dennoch sind die klassischen Gleichstellungsthemen für die deutschen Soroptimistinnen etwas in den Hintergrund gerückt. Fast prophetisch hatte Kohl zu Beginn ihrer Präsidentschaft das Motto „Selbstbestimmt leben durch Bildung“ ausgerufen. „Denn durch die vielen Geflüchteten in Deutschland haben wir hier plötzlich wieder Themen, die wir lange nicht kannten“, meint sie. So gebe es Frauen, denen die Sprachkenntnisse für einfachste Alltagsaufgaben fehlten. Außerdem wachse die Gewalt gegenüber Frauen: Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung sei nicht mehr überall selbstverständlich. Auf einmal bekam der in der Gründungssatzung jedes Clubs festgeschriebene Kampf gegen „Violence against women“ neue Aktualität.

Der erste Frankfurter Club wird in diesem Jahr 65 Jahre alt, der zweite, genannt „SI Frankfurt Vision“, wurde 2014 gegründet. „Wir werden mehr“, freut sich Barbara Kohl. „Aber wir sind immer noch zu unbekannt.“ Dabei sind sie weder ein Kaffeekränzchen noch eine Sekte.

Stefanie von Stechow

Förderverein

Der Verein ist selbstlos tätig und fördert Vorhaben des SI-Clubs Bonn-Siebengebirge

Der Verein fördert

  • Frauen und Jugendliche in der Berufs-, Aus- und Weiterbildung, soweit diese wegen ihrer wirtschaftlichen Lage Hilfe bedürfen
  • bedürftige Personen auf karitativem, humanitärem und gesundheitlichem Gebiet
  • die internationale Gesinnung und der Toleranz von Völkerverständigung
  • die Altenhilfe, z.B. durch persönliche und sächliche Unterstützung von Alteneinrichtungen

Spenden für unsere sozialen Projekte nehmen wir gerne entgegen.
Spender erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung.

Projekte 1996 – 2015

Förderverein Soroptimist International Bonn – Siebengebirge e.V.
VR Bank Bonn eG (BLZ: 381 602 20)
Kontonummer: 410 552 4019

IBAN: DE95 3816 0220 4105 5240 19

Vorsitzende: Liselott Brenner

Schatzmeisterin: Beate Reinhold

Termine

Februar 2019
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
28. Januar 2019 29. Januar 2019 30. Januar 2019 31. Januar 2019 1. Februar 2019 2. Februar 2019 3. Februar 2019
4. Februar 2019 5. Februar 2019 6. Februar 2019 7. Februar 2019 8. Februar 2019 9. Februar 2019 10. Februar 2019
11. Februar 2019 12. Februar 2019 13. Februar 2019 14. Februar 2019 15. Februar 2019 16. Februar 2019 17. Februar 2019
18. Februar 2019 19. Februar 2019 20. Februar 2019 21. Februar 2019 22. Februar 2019 23. Februar 2019 24. Februar 2019
25. Februar 2019 26. Februar 2019

Kategorie: GeneralClub-Abend

Club-Abend
27. Februar 2019 28. Februar 2019 1. März 2019 2. März 2019 3. März 2019

Kategorie: GeneralExkursion: Frankfurt „Die immer neue Altstadt“

Exkursion: Frankfurt „Die immer neue Altstadt“

Kultur

Besuch der Ausstellung “Europa in Bewegung” LVR-LandesMuseum Bonn

Besuch der Ausstellung “Europa in Bewegung” LVR-LandesMuseum Bonn


Ingeborg Flagge

Völkerwanderungen hat es immer gegeben. Nie jedoch waren so viele Menschen unterwegs auf der Suche nach einer neuen Heimat wie
gegen Ende des römischen Reiches.
Die Bonner Ausstellung „Europa in Bewegung“ (15.11.2018- 25.8.2019) versucht, diese Zeit und die Wanderungen ins römische Reich abzubilden. Das ist keine einfache Aufgabe, denn das Chaos der Wanderungen, die zwischen ca. 28o – 8oo das römische Reich überfluteten, ist groß. Unterschiedlichste Völker und Stämme waren unterwegs, einige machten grosse Umwege, rasteten ein Zeitlang, bevor sie wieder aufbrachen.
Die Römer nannten die meisten dieser Völker mit dem Sammelbegriff „Germanen“, obwohl es eine solche Volksgemeinschaft garnicht gab.
Der Begriff „Völkerwanderung“ wurde überhaupt erst im 19.Jahrhundert geboren, aber er bezeichnete keine geschlossene Gruppe, weder in ethnischer, sprachlicher noch künstlerischer Sicht. Eine gemeinsame Identität gab es jedenfalls nicht.
Obwohl schwierig, ist die Bonner Ausstellung hochinteressant, denn es gelingt ihr, das Wenige, was die meisten Menschen zu diesem Thema wissen, in verständlichen Karten und an ausgesuchten Beispielen zu erweitern. Auch die vielfältigen Ursachen für die Wanderungen werden geklärt und – ohne darüber ein Wort zu verlieren – die Parallelen zur Migration heute in Europa verständlich gemacht.
Schwierig dagegen haben es die Kunstgegenstände, die die Unterschiede der Stämme und ihrer Traditionen verdeutlichen sollen. Ringe, Halsketten und Fibeln sind kleine, einander ziemlich ähnliche Gegenstände und bei aller Erklärung häufig nur von Archäologen zu unterscheiden.
Die Begleittexte der Ausstellung, die bis ca.1000 reicht, um Wikinger und Franken noch unter dem Oberbegriff Völkerwanderung
unterbringen zu können, befassen sich in Einzelthemen mit „Das Erbe Roms“, „Wissen“,Glaube“, „Krieg und Diplomatie“, „Identität“ und „Verbindungen“ im Sinne gegenseitiger Kontakte. Die Ausstellungsgegenstände hier sind eindeutiger lesbar als in der Einleitung, auch wenn manche Artefakte weit hergeholt scheinen.
Wer die Karten im Einleitungsbereich mit den anstürmenden Fluten zahlreicher Stämme gründlich betrachtet, begreift, warum Westrom untergehen mußte und warum Ostrom erst mit der Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1453 zu existieren aufhört.
Das römische Reich war schon im 3.Jahrhundert zu groß, um es zu regieren. 293 teilte Diokletian es deshalb in vier Teile – Tetrarchie –
mit den Hauptstädten Rom, Trier, Split und Konstantinopel, um das Riesengebilde besser und effektiver zu verwalten. Doch diese
Einteilung zerfiel schon 305, und diese Situation lud Invasoren geradezu ein.
Um 375 begann der sog.Hunnensturm aus Asien, und viele germanische Völker flohen aus Angst vor ihnen und mit ihnen im Rücken aus Osteuropa oder den Weiten Rußlamds nach Westen Richtung römisches Reich. Bis heute haben Forscher keine plausible Erklärung
für den Aufbruch der Hunnen, die sich nach Vorstössen immer wieder zurückzogen, um nach einiger Zeit erneut nach Westen aufzubrechen.
Den zahlreichen germanischen Stämmen, die vor den Kriegern zu Pferde ins römische Reich flohen, ging es zunächst nicht um die Eroberung oder gar Zerstörung Westroms. Sie wollten vielmehr an seinen Reichtümern, seiner Macht, seinem Wissensvorsprung, seinem besseren Leben partizipieren.


Die Goten, die 376 die römische Grenze überschritten, taten dies zunächst noch nach Abspräche mit dem römischen Kaiser, der sich jedoch nicht an seine Versprechungen, ihnen Land zu schenken, hielt. Den gotischen Führern reißt nach jahrelangem Warten der Geduldsfaden. Sie beginnen einen Krieg mit römischen Truppen und gewinnen ihn. 41o plündern sie Rom und 455 ein zweites Mal. Das ist für die Stadt der Anfang vom Ende.
Auch die Vandalen, nach den Goten die zweite grosse Gruppe an Invasoren aus dem nordöstlichen Germanien, durchqueren 406 das römische Reich, sie plündern Rom, ziehen weiter durch Spanien bis Nordafrika, wo sie in Karthago ein eigenes Reich gründen.
Die Langobarden, so genannt nach ihren langen Bärten, kommen von der unteren Elbe und tauchen 508 in Italien auf, gründen dort ihr Reich, dessen Ende erst im 8.Jahrhundert durch Karl den Grossen kommt.
Alle diese Völker und zahlreichen kleinen Stämme fliehen mit den Hunnen im Rücken ab 375 Richtung Westen ins Römische Reich. aber Angst ist nicht der einzige Grund ihrer Wanderung. Es sind ebenso die sich über Jahrzehnte verschlimmernden Lebensumstände, Missernten und Dürren. Hunger, Seuchen, eine hohe Sterberate treiben die Menschen aus ihrer Heimat fort. Forscher sprechen auch von einer „kleinen Eiszeit“, einer lange andauernden Verschlechterung des Klimas, nicht zuletzt ausgelöst durch Vulkanausbrüche wie 535-36 des Ilopango in San Salvador. Sein gewaltiger Ausbruch verdüsterte über eine lange Zeit den Himmel über Europa, weswegen man auch von den „dark ages“ in dieser Zeit spricht.
Das westliche römische Reich zerfällt im späten 5.Jahrhundert. 476 setzt Odoaker, der Anführer der gotischen Söldner in der römischen Armee, den Kaiser in Rom ab. Kurz darauf erobern die Goten unter ihrem König Theoderich die Stadt und herrschen in Italien. Die übrigen Reichsteile -ausgenommen das oströmische Reich – lösen sich in viele kleine Herrschaftsgebiete auf.
Die Bevölkerung dieser Gebiete setzt weiter auf das Erbe der römischen Kultur in Sprache, Sitten, Glauben, Kunst, Wirtschaft und staatlicher Ordnung. Das kostbarste Ausstellungsstück ist hier die sog.cathedra, ein thronartiges, reich verziertes Möbel aus Holz und Elfenbein (5.-6.Jahrh.). In diesem Sessel saß früher in Rom der öffentliche Amtsträger, jetzt übernehmen die Christen ihn für ihre Bischöfe. Wie lebendig im 7.Jahrhundert trotz des vorherrschenden Christentums römische Götter noch sind, zeigt eine fränkische Fibel mit der Stadtgöttin Rom, zu erkennen an ihrer Mauerkrone, die die Inschrift „Invicta Roma, untere felix“ trägt .
Die Abteilung „Wissen“ ist der ausgeprägten Schriftkultur der Zeit gewidmet. In den Folgestaaten Westroms wurde Latein, Griechisch und Arabisch gesprochen. Alte griechische Schriften wurden in Bagdad, dem kulturellen Zentrum nach 800 aufbewahrt. Schrift, die nur wenige Menschen dieser Zeit beherrschten, galt als magisch und geheimnisvoll.
Sie überlieferte Wissen, Tradition und ermöglichte Handel und Recht. Gelehrte waren häufig in einer Person Arzt, Politiker, Philosoph, Gelehrter und Theologe. Nicht selten sind diese vielsprachigen
Menschen wie z.B.Chasdai ibn Schaprut (910-970) Juden und als Diplomaten unterwegs. Daß auch alleinstehende Frauen weit umher kamen, zeigt die Pilgerreise der Egeria, die im 4.Jahrhundert allein und zu Fuß von Spanien aus unterwegs war zu den Stätten der Bibel und darüber ein noch heute erhaltenes Tagebuch führte.
Die Abteilung „Glaube“ klärt den Einfluß von Judentum, Christentum und Islam. Diese drei Religionen verbindet der Glaube an einen einzigen Gott im Vergleich zu der Vielfach der römischen Götter. Das Christentum ist nach 3oo im gesamten römischen Reich verbreitet. Aber erst die Gesetzgebung Justinians (527-565) trennt eindeutig zwischen Christen und Juden.Seit der 1.Hälfte des 7.Jahrhunderts verbreitet sich der Islam explosionsartig in der alten Welt, besonders aber in Spanien, wo bis 1492 ein Kalifat herrscht.
Die Nachfolger des römischen Reiches sind vielfältig und unterschiedlich in Glaube, Abstammung, Status und Sprache.Trotz aller Identifikation mit der römischen Tradition und Kultur fühlten sie sich aber keineswegs als Teil einer einheitlichen Gruppe. Dieses Bewusstsein mußte sich erst mit der Zeit entwickeln. Dabei halfen Handel, Pilgerreisen ins Heilige Land,
Diplomatie. Für die Kaufleute waren sog.Routenplaner unerläßlich. Dabei handelt es sich um Karten in Papier oder Leder mit der Angabe von Flüssen, Bergen und Städten, Entfernungen, Übernachtungsmöglichkeiten, Stationen zum Pferdewechseln. Eine solche riesige Karte des gesamten römischen Reiches von den britischen Inseln bis nach Zentralasien ist der Höhepunkt der Ausstellung. Sie stammt wohl ursprünglich aus dem 4.Jahrhundert und wurde nach einer merowingischen Handschrift aus dem Anfang des 8.Jahrhunderts rekonstruiert. Die Unesco hat Karten dieser Art, von denen es nur wenige gibt, zum Weltkulturerbe erklärt.


Exkursionen bis April 2019 unter Leitung unserer Clubschwester Prof.Dr. Ingeborg Flagge

Exkursionen bis April 2019 unter Leitung unserer Clubschwester Prof.Dr. Ingeborg Flagge

Sonntag, den 3.3. Frankfurt „Die immer neue Altstadt“

Ein Stück neu gebautes Mittelalter

15 Uhr Führung durch die Ausstellung im Architekturmuseum DAM17-19 Spaziergang durch das alte neue Viertel

Verbindliche Anmeldung bis 3.2., an mich, da die Führung angemeldet werden muss

Sonntag, den 31.3. Krefeld „Bauhaus und anderes“

Haus Lange und Haus Esters, Jugendstil am Bismarkplatz und in der Süd-Weststadt

Anmeldung bis 3.3. an mich 

Samstag, den 27.4. Köln Spaziergang durch das römische Köln „Mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit“

Anmeldung bis zum17.3. an mich 

Zu allen Exkursionen erhaltet ihr ca. vier Wochen vorher Details

Besuch der NS-Ordensburg Vogelsang am 1.9.2018

Besuch der NS-Ordensburg Vogelsang am 1.9.2018

Ideologie in Stein – Die NS Kaderschmiede Vogelsang

Es gab drei Ordensburgen in der NS Zeit, in Vogelsang/Eifel, in Sonthofen und in Krössinsee/Pommern. Sie wurden zur Herrschaftsabsicherung des 3. Reiches gebaut und sollten gleichzeitig in ihrer Anlage und Form die Nazi-Ideologie in Stein abbilden.
Die Ordensburgen sind nicht zu verwechseln mit Napola Lehranstalten, Eliteschulen, wo die zukünftige Führungsschicht der Nazis erzogen und bis zum Abitur geführt wurde. Ordensburgen dagegen waren Ausbildungsstätten für Erwachsene, die der NS-Weltanschauung blind ergeben waren und auf allen Ebenen z. B. der Verwaltung die Inhalte der NS-Weltanschauung durchsetzen sollten. Wer verheiratet war, einen Beruf erlernt hatte, erste Qualitäten in den Hitler-Jugendorganisationen bewiesen hatte, wer sportlich und gesund und natürlich von „deutschem Blut“ war, war für die Ordensburgen das ideale Mitglied.

(Lesen Sie weiter den ganzen Text von Ingeborg Flagge.

Bild von © Achim Raschka / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21457393

Produkt


Blenderkochbuch 3 NEU NEU NEU

Die Frauen von Soroptimist International haben mit dem dritten Blenderkochbuch über den Tellerrand geschaut, mit Aromen von der Seidenstraße und vielen Gewürzen gearbeitet. Alle sind im Handel präsent und bleiben auf der Zunge nachhaltig in Erinnerung. Wir haben experimentiert, probiert, verworfen oder begeistert angebissen.

Eine Harmonie der Gegensätze ist das Geheimnis dieser Cross-over-Küche, zugleich der Versuch, Wahlverwandtschaften zu entdecken. Vegetarische Rezepte interessant abzuschmecken, ist eine Herausforderung. Betrachten Sie unsere Gerichte aber auch als Bausteine: Einige haben den Status eines Hauptgerichts, andere wollen kombiniert werden. Auch gut, wenn Sie Ihnen Fleisch, Fisch oder Hühnchen unterschieben. Entscheidend ist, dass auch die satt werden, die wir mit dem Benefizprojekt erreichen wollen: Menschen in Afrika. Sie befähigen, Nahrungsmittel selbst anzubauen und mehr daraus zu machen. Entdecken Sie „Ein Herz für Pundo“ im Internet.

Der Preis von 12.50 ist klein, dafür füttern wir von jedem Buch hungernde Menschen in Afrika. Eine kleine, aber sehr effektive Initiative von nur fünf Frauen bringt das zustande, was große Hilfsorganisationen oft nicht schaffen. Ein „Herz für Pundo“ hat uns unser Engagement schmackhaft gemacht. Keine halbgaren Sachen!

Unsere Kochbücher 1 und  2 sind leider vergriffen.


Wir erwarten zur Bestellung Ihre Mail!

Bericht im General-Anzeiger Bonn

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