Das Internationale Frauenzentrum Bonn (ifz) stellt sich vor

Das Internationale Frauenzentrum Bonn (ifz) stellt sich vor

„Unser Schwerpunkt liegt auf Bildung als Schlüssel zur Integration der Frauen“, erläuterte Elke Apelt, die stellvertretende Vorsitzende des ifz.

Angeboten werden vielfältige Sprachkurse mit 13 qualifizierten Lehrern, um die Integration ausländischer Frauen zu fördern. Obwohl Sprachkurse seit 2005 als Kernelement der Integrationspolitik gelten, ist auch das ifz jetzt von der Zulassungssperre für Integrationskurse betroffen. Um die möglichen Folgen für Integration und gesellschaftliche Teilhabe abzufedern, sind neue Lösungen erforderlich. Außerdem wird im Frauenzentrum auch individuelle Hilfe wie psychologische Beratung, Rechtsberatung, Beratung zum Gewaltschutz und berufliches Coaching in Kooperation mit qualifizierten Anbietern geleistet. Internationale Frauenfrühstücke, Publikationen und Theateraufführungen runden das beeindruckende Programm des Frauenzentrums ab.

Im Anschluß informierte Anna Balkenhol vom ifz, die gleichzeitig Geschäftsführerin bei der ISSA e.V ist, über die Aufgaben dieser „Informationsstelle südliches Afrika e.V.“. Seit 1971 informiert der Verein über die politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen der 15 Mitgliedsstaaten des Southern African Development Community von Tansania im Norden bis Südafrika im Süden. Ziel ist es, das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im südlichen Afrika zu fördern, entwicklungspolitische Debatten anzuregen und solidarische Partnerschaften zu stärken. Anna Balkenhol gab dabei auch einen kurzen Einblick in die Lebensrealität der Frauen dort in der Auseinandersetzung zwischen Tradition und Moderne.

Ein beeindruckender Abend mit neuen Ein- und Ausblicken zu wesentlichen sozialpolitischen Frauenthemen unserer Zeit.